Valve will von Entwicklern 100 US-Dollar pro Spiel verlangen

Steam Direct wird für Spieleentwickler jeweils nach Projekt abgerechnet. Wer ein Spiel in das System einbringen will, muss 100 US-Dollar zahlen, was Missbrauch verhindern soll. Ab einem gewissen Umsatz gibt es das Geld von Valve zurück.

Valve hat den Preis bekanntgegeben, den Entwickler für eine Veröffentlichung eines Spiels in Steam Direct bezahlen müssen. Steam Direct löst Steam Greenlight ab, das wegen Missbrauchs und schlechter Qualität geschlossen wird. Dafür wird Steam Direct aber teurer. Statt einmalig 100 US-Dollar zu zahlen, wird die Summe für jedes Projekt fällig. Damit hofft Valve, eine Steigerung der Qualität zu erreichen und den Missbrauch einzudämmen, da der Preis eine größere Hürde darstellt.

Die Einstellgebühr soll verrechnet werden, sobald der Titel 1.000 US-Dollar Umsatz erreicht hat, wie Valve Ars Technica mitteilte. Valve behält aber einen Teil des Umsatzes für sich, was eine wichtige Einnahmequelle bleibt.
Ein neuer Algorithmus samt manueller Zuarbeit soll zudem sicherstellen, dass Spieler nicht irgendwelche unabhängig entwickelte Titel vorgesetzt bekommen. Die Zeit des Stöberns soll sich laut Valve lohnen. Das ersetzt das Greenlight-Community-System, das mittlerweile ebenfalls missbraucht wird. Die Entscheidung über die Sichtbarkeit eines Titels liegt damit wieder bei Valve.
Wann Steam Direct gestartet wird, ist unbekannt. Erst in einem weiteren, das Thema abschließenden Blogpost will Valve einen Termin nennen. Demnach kann es nicht mehr allzu lange dauern.

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Über Daniel Elskamp

Leidenschaftlicher Programmierer, ansonsten selbständig als Vermögensberater. In meiner Freizeit programmiere ich an meinen Webseiten oder schreib neue Sachen hier im Blog.
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